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Filter Bubble von Eli Pariser


Filter Bubble

Google und viele andere große Platt­for­men trei­ben die Ent­wick­lung zur “Per­so­na­li­sie­rung” mas­siv voran: Die Nut­zer bekom­men im Inter­net nur noch das zu sehen, was zu ihrem Pro­fil passt. Das kann sinn­voll sein: Bei der Ein­gabe des Stich­wor­tes “Golf” erfährt der pas­sio­nierte Gol­fer alles über seine Lieb­lings­sport­art, wäh­rend der Auto­narr nur Infor­ma­tio­nen zum VW Golf gelie­fert bekommt. Doch poli­tisch sind die Fol­gen gra­vie­rend:

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Fünf von Ursula Poznanski


Fünf

„Die Stelle, an der sich sein lin­kes Ohr befun­den hatte, pochte im Rhyth­mus sei­nes Herz­schlags. Schnell, panisch. Sein Atem ging in kur­zen, lau­ten Stö­ßen. Wenige Schritte von ihm ent­fernt, beugte Nora sich über den Tisch, auf dem die Pis­tole und das Mes­ser lagen. Ihr Gesicht war ver­zerrt, aber sie weinte nicht mehr. ‚Bitte’, flüs­terte er hei­ser. ‚Ich will nicht. Bitte.’“
(S. 5)

Auf einer Kuh­wiese wird eine weib­li­che Lei­che gefun­den. Es ist Nora Papen­berg. Auf ihren Fuß­soh­len sind merk­wür­dige Zah­len­kom­bi­na­tio­nen ein­tä­to­wiert – Koor­di­na­ten wie sich spä­ter her­aus­stellt. Gemein­sam mit ihrem Kol­le­gen Ste­fan ent­de­cken Bea­trice und Flo­rin von der Salz­bur­ger Poli­zei schließ­lich den Zusam­men­hang zum Geo­ca­ching. Die Koor­di­na­ten mar­kie­ren einen Ort, an dem die Poli­zei wei­tere Lei­chen­teile fin­den. Und ein Rätsel….

Das Buch beginnt mei­ner Mei­nung nach gran­dios. Im Pro­log, des­sen Anfang ich oben wie­der­ge­ge­ben habe, scheint ganz klar Nora Papen­berg die Täte­rin zu sein. Liest man einige Sei­ten wei­ter, fin­det man Nora tot auf einer Kuh­wiese. Ist sie Täter und Opfer zugleich?

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Der Killer stirbt von James Sallis


Der Killer stirbt

Die meis­ten ken­nen ein sol­ches Gefühl: Man wacht aus einem Traum auf, der einen in einem sol­chen Aus­maß emo­tio­nal mit­ge­nom­men hat, dass er einen den gan­zen Tag nicht mehr ver­lässt. So ähnlich fühlt es sich an, wenn man die letzte Seite von „“ von James Sal­lis gele­sen hat und das Buch zuklappt. Man schlurft leicht ange­schla­gen durch die Woh­nung und mag sich nicht so recht wie­der ein­fin­den in die Rea­li­tät.

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Für den Rest des Lebens von Zeruya Shalev


Für den Rest des Lebens

Vol­ler Wucht und Ein­dring­lich­keit schil­dert Zeruya Sha­lev die Facet­ten einer Fami­lie über 3 Gene­ra­tio­nen — in einer bild­haf­ten, wun­der­vol­len Spra­che die einen berührt zurücklasst…Meine erste Sha­lev und ganz sicher nicht meine letzte! Ja, man braucht einige Tage (und Ruhe!) für das Buch, weil es wir­ken muss — die Sätze sind lang, man­ches Mal fast ohne Anfang und Ende, aber genau das ist es was für mich den Reiz des Romans aus­macht.

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Die hellen Tage von Zsuzsa Bánk


Die hellen Tage

The­rese, Aja und Karl ver­brin­gen ihre Kind­heit in einem klei­nen Ort in Süd­deutsch­land: Ver­bun­den durch eine innige Freund­schaft erle­ben sie magi­sche Kin­der­tage und wach­sen gemein­sam auf. Dabei müs­sen sie — jeder für sich — mit dem Feh­len gelieb­ter Men­schen zurecht­kom­men. Und irgend­wann wird auch ihre Freund­schaft auf die Probe gestellt.

Ein sprach­lich wun­der­ba­res, toll gespro­che­nes Hör­buch für lange Auto­fahr­ten oder gemüt­li­che Stun­den auf dem Sofa!

Welttag des Buches — Lesefreunde! Schnell anmelden!


Lesefreunde

Lesen ist ein ein­zig­ar­ti­ges, inspi­rie­ren­des Erleb­nis,” sagt Joerg Pfuhl, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Stif­tung Lesen. Das ist für Sie natür­lich nichts Neues. Neu und höchst inter­es­sant dürfte für Sie aber die Aktion sein, die die Stif­tung Lesen zum Welt­tag des Buches 2012 erst­mals durch­führt. Wenn Sie das inspi­rie­rende Erleb­nis des Lesens gerne an Ihre Mit­men­schen wei­ter­ge­ben möch­ten, haben Sie jetzt eine ein­ma­lige Gele­gen­heit dazu.

Kaum zu glau­ben, aber wahr:

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Vom Ende einer Geschichte von Julian Barnes


Julian-Barnes-Vom-Ende-einer-Geschichte

Es wun­dert mich abso­lut nicht, das Bar­nes für die­sen Roman den Booker Prize bekom­men hat. Von der ers­ten Seite an war ich in der Sze­ne­rie, es ent­hüllt sich nach und nach das Gesamt­kunst­werk die­ses Romans, es ist span­nend, vol­ler Wen­dun­gen und doch so schmerz­lich nah an eige­nen Erfah­run­gen, die man mit dem Prot­ago­nis­ten teilt — wow! Hier hat für mich wirk­lich alles gepasst — die Spra­che, der Auf­bau, die Geschichte, ein­fach alles. Das Buch hat mich berührt und begeis­tert zurück­ge­las­sen und jedes­mal wenn ich dar­über rede, gerate ich ins Schwär­men und bin ziem­lich ergrif­fen. Wirk­lich, emp­feh­lens­wert, bitte kau­fen, bitte aus­lei­hen, Haupt­sa­che - lesen!

Falsche Freundin, Lesung mit Rosa Ribas am 16. Mai 2012


RosaRibas Foto Suhrkamp Verlag

Ein töd­li­cher Unfall auf dem Frank­fur­ter Flug­ha­fen ver­setzt die Poli­zei in Alarm­be­reit­schaft, denn offen­bar hatte das Opfer Kon­takt zum orga­ni­sier­ten Dro­gen­han­del. Nur zu gerne ergreift Haupt­kom­mis­sa­rin Cor­ne­lia Weber-Tejedor die Gele­gen­heit, sich inko­gnito unter das Rei­ni­gungs­per­so­nal des Flug­ha­fens zu mischen und so eine Zeit­lang aus ihrem ver­zwick­ten Pri­vat­le­ben zu flie­hen. Doch der Fall erweist sich als viel­schich­ti­ger und gefähr­li­cher, als sie ahnen konnte, und bald schon weiß sie nicht mehr, wem sie noch ver­trauen kann.

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Angst von Robert Harris


Angst

Der beklem­mend aktu­elle Thril­ler von Best­sel­ler­ga­rant Robert Har­ris.
Für die Öffent­lich­keit ist er ein Unbe­kann­ter, aber in den gehei­men inne­ren Zir­keln der Super­rei­chen ist Alex Hoff­mann eine lebende Legende, ein visio­nä­rer Wis­sen­schaft­ler, der eine Soft­ware ent­wi­ckelt hat, die an den Bör­sen der Welt Mil­li­ar­den­ge­winne erzielt. Nun hat es jemand auf ihn abge­se­hen, und es beginnt für ihn eine alb­traum­hafte Zeit aus Angst und Schre­cken. Kann er die Geis­ter, die er rief, wie­der los­wer­den? Oder stürzt er unauf­halt­bar in den Abgrund und mit ihm die Finanz­märkte der Welt?

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Der Mann der kein Mörder war von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt


Der Mann der kein Mörder war

In einem Wald­stück bei Väs­terås ent­de­cken Kin­der die Lei­che eines Jun­gen – bru­tal ermor­det, mit her­aus­ge­ris­se­nem Her­zen. Der Tote ist schnell iden­ti­fi­ziert: Roger war Schü­ler eines Eli­te­gym­na­si­ums und seit Tagen ver­misst. Die Poli­zei vor Ort ist über­for­dert, und so reist der Stock­hol­mer Kom­mis­sar Hög­lund mit sei­nem Team in die Provinz.…

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Spiegel Bestseller Belletristik (9/2012)


  1. Das Alphabethaus von Jussi Adler-Olsen
  2. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson
  3. Die Flucht. Cassia & Ky Band 2 von Allie Condy
  4. Die Furcht des Weisen. Teil 2 von Patrick Rothfuss
  5. Der Anschlag von Stephen King
  6. Aleph von Paulo Coelho
  7. Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt von Dora Heldt
  8. Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner von Kerstin Gier
  9. Erlösung von Jussi Adler-Olsen
  10. Schändung von Jussi Adler-Olsen

Spiegel Bestseller Sachbücher (9/2012)


  1. Die Kunst des klaren Denkens von Rolf Dobelli
  2. Steve Jobs von Walter Isaacson
  3. Warum gibt es alles und nicht nichts? von Richard D. Precht
  4. Die deutsche Seele von Thea Dorn, Richard Wagner
  5. Der ultimative Ratgeber für alles von Dieter Nuhr
  6. Ich arbeite in einem Irrenhaus von Martin Wehrle
  7. Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? von Richard David Precht
  8. Soll das ein Witz sein? von Hellmuth Karasek
  9. Aus der Dunkelkammer des Bösen von Mark Benecke, Lydia Benecke
  10. Der Hase mit den Bernsteinaugen von Edmund De Waal

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Regionale Literaturszene


Befreundete Autoren


  • Original Hanau: Der Underground-Künstler Helmut Wenske alias Chris Hyde
  • Literatur lokal: Das Literaturforum Hanau
  • Hartmut Barth-Engelbart ist der immer noch der alte Revoluzzer. Urgestein der Hanauer Szene, Lehrer, Musiker und Schriststeller.
  • Georg Klein erhielt 1999 den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau, u.a. für seinen geheimnisvollen Agentenroman "Libisdissi". Leider ist die Website des Autors derzeit nicht aktiv. Näheres gibts bei Perlentaucher.
  • Claudia Schreiber ist die Autorin von "Emmas Glück", das bei der Aktion "Hanau liest ein Buch" im Juni 2005 von besonders vielen Hanauern und Hanauerinnen gelesen wurde. Zuletzt las sie für uns aus dem satirischen "Naturführer" "Heimische Frauenarten" im Frühjahr 2010.
  • Jan Seghers (Frankfurt-Krimi) alias Matthias Altenburg (literarische Romane) las bei uns aus seinen Krimis "Ein allzu schönes Mädchen" (2004) sowie "Die Braut im Schnee" (2005). Zuletzt las er für uns aus dem vierten Krimi um Kommissar Robert Marthaler "Die Akte Rosenherz" im Frühjahr 2010 (siehe "Rückblick).
  • Matthias Fischer las im Dezember 2007 bei uns aus seinem zweiten Main-Kinzig-Krimi "Tödliche Verwandlung" sowie aus dem dritten Teil "Schlafender Drache" im Dezember 2009 (siehe "Rückblick).
  • Jutta Wilke, lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in einem gemütlichen Haus in Hanau. Ihre Geschichten schreibt sie am liebsten dort, wo bei ihr das Leben tobt - am Küchentisch. Einblicke in ihr Leben als Autorin gibt sie im eigenen Autoren-Blog Ihr Jugendbuch "Holundermond" erschien Anfang 2011! Alle Bücher von Jutta Wilke anzeigen

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