
„Ich lag unter meiner Decke und grübelte und hatte noch keine Ahnung, dass in dieser Nacht, in dieser Sekunde, in der ich nach Hause gekommen war und an Mamas Stelle Papa entdeckte, dass genau dann meine Welt begann, sich auf den Kopf zu stellen. Es war nur eine leise Ahnung, dass mein Leben bis jetzt vielleicht gar nicht mein richtiges Leben gewesen war. Die Vorstellung machte mir Angst. Ich zog mir eine Decke über den Kopf, einen Vorhang über jene meiner Gedanken, die mich verstörten.“ (S. 19)
Julis Eltern haben sich vor einigen Monaten getrennt. Abwechselnd versorgen sie nun jeder eine Woche lang die fünfzehnjährige Juli und ihre beiden Geschwister. Als Juli eines Tages in einer Mutter-Woche stattdessen ihren Vater und eine völlig verwüstete Wohnung vorfindet, wird ihr klar, dass etwas nicht stimmen kann.
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Eine gespannte Erwartung erfüllte mich, als ich das neue, wunderbar gestaltete Buch von Jutta Wilke endlich in den Händen hielt! Vom ersten Moment an steckte ich in der Geschichte von Jana, die als Leistungsschwimmerin ein Sportinternat besucht. Als ihre Klassenkameradin Melanie tot in der Schwimmhalle aufgefunden wird, ist Jana entschlossen den Tod der Freundin aufzuklären – denn die offizielle Begründung eines Herzversagens schluckt sie nach einigen seltsamen Begebenheiten zuvor nicht mehr …
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Vom ersten Buch an bin ich großer Fan der Jugendbücher von Jenny Valentine. Glücklich bin ich mit dem Leseexemplar nach Hause gestiefelt, gespannt darauf, wie sie sich diesesmal schlägt. Und meiner Meinung nach legt sie mit diesem Jugendroman das beste Buch vor, das sie bisher geschrieben hat!

Als ich im Nachgang den englischen Titel erfahren habe, dachte ich nur: Das passt noch viel besser! “The Perks of Beeing a wallflower”. Denn genau das ist Charlie, der Protagonist — schüchtern und introvertiert, nicht unbeliebt aber er fällt auch nicht weiter auf. Das Buch besteht aus Briefen die Charlie schreibt. Man weiss nicht an wen, das ist aber auch erstmal nicht weiter wichtig. Wie hier über das Erwachsenwerden geschrieben wird, das dazugehören wollen, die schwierigen Entscheidungen, den ganz normalen Highschool-Wahnsinn — das hat mich total durchgeschüttelt — ich habe schon lange nicht mehr bei einem Buch geweint, hier mehrfach.

Ein Glücksfall für jeden Buchsammler — eine wunderschöne, bibliophile Ausgabe mit blauem Leinen, einem tollen Cover, erschienen in der wunderschönen Fischer Reihe “Bücher mit dem blauen Band”. Allein das würde schon reichen an Gründen, sich das Buch ins Regal zu stellen. Zum Glück bleibt es nicht dabei…

Als ich den Klappentext zu „abends um 10“ gelesen habe, bin ich mit der Erwartung an das Buch herangegangen, eine nette Geschichte über einen etwas zwanghaften Jungen zu lesen, dessen Leben durch die erste zarte Liebe durcheinander gerät.
Nach dem Lesen kann ich sagen: Meine Erwartungen wurden erfüllt und doch übertroffen: dieses Buch ist so viel mehr als nur eine nette Geschichte. Das Buch ist allgemein so viel mehr. So viel mehr an Emotionen. So viel mehr an Wahrheit. So viel mehr an Ernsthaftigkeit.

Als ich das Buch vorhin beendet habe, habe ich es zugemacht, es liebevoll angelächelt und noch einige Male über das wunderschöne Cover gestrichen. Denn die Geschichte, die dieses Buch erzählt, ist genauso bezaubernd und zart wie es meiner Meinung nach auch die Fotografie auf dem Buchdeckel ist. Weiterlesen »
Nina LaCour hat es durchgehend geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Ich habe in letzter Zeit einige Bücher zum Thema Abschiednehmen und Selbstmord gelesen und muss sagen, dass mich dieses ganz besonders berührt hat.

Wieder ein Buch auf das ich durch die Nominierung für den deutschen Jugendliteraturpreis aufmerksam geworden bin. Eine Liebesgeschichte für Jugendliche mit einem ungewöhnlichen Thema. Denn Lea, die Mika kurz nach der Trennung von seiner Freundin Sandra kennenlernt ist gehörlos….

“Welches sind deine drei Lieblingsmenschen?”, fragte sie. “Meine liebsten Menschen sind Mum und Isabel und du.“ Weiterlesen »
Ich sagte ihr, das sei doch albern. Sie hätte mich doch gerade eben erst kennengelernt: “Ich könnte ganz furchtbar sein – du kennst mich noch nicht lange genug, um das zu wissen.“
Sie sagte: ‘Keiner von meinen Freunden ist furchtbar.” (S. 86)

Wenn jemand den Du kennst ein Buch schreibt, ist das eine feine Sache. Wenn diejenige auch noch aus Hanau kommt — noch besser. Und wenn das Buch dann auch noch richtig gut ist, ist die Freude groß! So geht es uns mit dem Kinderbuch Holundermond von Jutta Wilke! Wir sind begeistert und freuen uns, das Hanau wieder einen Stern mehr hat — diesmal am Autorenhimmel!
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