
Als großer Sherlock Holmes Fan war ich unsicher – möchte ich das wirklich lesen? Kann irgendjemand an Sir Arthur Conan Doyle heranreichen? Und ich kann sagen: Horowitz hat im Großen und Ganzen einen tollen Job gemacht: spannender Fall, jegliche klassische Elemente der Detektivromane wurden verwendet und eingebaut und auch der Stil war nahe am Original. Manchmal war es fast ein kleines bisschen „zuviel“ des Guten, aber das fiel in der Gesamtheit dann auch nicht so ins Gewicht. Von daher: Daumen hoch, wer den Meisterdetektiv und seinen treuen Gefährten Dr. Watson vermisst, kann hier unbesorgt zugreifen!

Für uns war dieses Buch schlicht – DER Krimi 2012. Unbedingt lesen!

Nach den Erfolgen von „Tatort Hanau“ und „Eine Leiche zum Espresso“ haben die Hanauer Autoren Matthias Grünewald und Dieter Kögel, die beide als freischaffende Journalisten in Hanau unterwegs sind und Ort und Örtlichkeiten somit bestens kennen, nun nachgelegt. Mit „Mörderische Bilderrätsel“ erzählen sie die Geschichte eines Bilderklaus aus dem Museum Philippsruhe, das, kaum ist das Bild weg, mehr Besucher anzieht als je zuvor.
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Im Jahr 1987 stand Hanau als Atomstadt im Brennpunkt. Derjenige, der den Skandal damals richtig ins Rollen gebracht hat, war der Journalist Dieter Kassing, als er in einem Interview den damaligen Hessischen Umweltminister Karlheinz Weimar mit der Möglichkeit eventueller militärischer Nutzung der Atomenergie aus den Hanauer Nuklearfabriken in höchste Verlegenheit brachte.
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Der zweite Band der Krimi-Reihe rund um Sebastian Bergmann und sein „Team wider Willen“. Ich mache es kurz – der Cliffhanger aus Band Eins wird konsequent ausgearbeitet, der Fall ist spannend, das Team ist einem ja schon bekannt und ans Herz gewachsen – auch dieser Krimi ist einfach wieder saugut – und dank einer gewissen Dicke ein Garant für langanhaltende, tolle Unterhaltung…hier kann man schon einmal die ersten Seiten lesen!

Im Jahr 1964 wird in New York die junge Kitty Genovese Opfer eines Gewaltverbrechens. Weiterlesen »
38 Personen werden Zeugen dieses unfassbaren Ereignisses.
Niemand holt Hilfe…

Ein tödlicher Unfall auf dem Frankfurter Flughafen versetzt die Polizei in Alarmbereitschaft, denn offenbar hatte das Opfer Kontakt zum organisierten Drogenhandel. Nur zu gerne ergreift Hauptkommissarin Cornelia Weber-Tejedor die Gelegenheit, sich inkognito unter das Reinigungspersonal des Flughafens zu mischen und so eine Zeitlang aus ihrem verzwickten Privatleben zu fliehen. Doch der Fall erweist sich als vielschichtiger und gefährlicher, als sie ahnen konnte, und bald schon weiß sie nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann.
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„Die Stelle, an der sich sein linkes Ohr befunden hatte, pochte im Rhythmus seines Herzschlags. Schnell, panisch. Sein Atem ging in kurzen, lauten Stößen. Wenige Schritte von ihm entfernt, beugte Nora sich über den Tisch, auf dem die Pistole und das Messer lagen. Ihr Gesicht war verzerrt, aber sie weinte nicht mehr. ‚Bitte’, flüsterte er heiser. ‚Ich will nicht. Bitte.’“
(S. 5)
Auf einer Kuhwiese wird eine weibliche Leiche gefunden. Es ist Nora Papenberg. Auf ihren Fußsohlen sind merkwürdige Zahlenkombinationen eintätowiert – Koordinaten wie sich später herausstellt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Stefan entdecken Beatrice und Florin von der Salzburger Polizei schließlich den Zusammenhang zum Geocaching. Die Koordinaten markieren einen Ort, an dem die Polizei weitere Leichenteile finden. Und ein Rätsel….
Das Buch beginnt meiner Meinung nach grandios. Im Prolog, dessen Anfang ich oben wiedergegeben habe, scheint ganz klar Nora Papenberg die Täterin zu sein. Liest man einige Seiten weiter, findet man Nora tot auf einer Kuhwiese. Ist sie Täter und Opfer zugleich?

Die meisten kennen ein solches Gefühl: Man wacht aus einem Traum auf, der einen in einem solchen Ausmaß emotional mitgenommen hat, dass er einen den ganzen Tag nicht mehr verlässt. So ähnlich fühlt es sich an, wenn man die letzte Seite von „“ von James Sallis gelesen hat und das Buch zuklappt. Man schlurft leicht angeschlagen durch die Wohnung und mag sich nicht so recht wieder einfinden in die Realität.
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Eine gespannte Erwartung erfüllte mich, als ich das neue, wunderbar gestaltete Buch von Jutta Wilke endlich in den Händen hielt! Vom ersten Moment an steckte ich in der Geschichte von Jana, die als Leistungsschwimmerin ein Sportinternat besucht. Als ihre Klassenkameradin Melanie tot in der Schwimmhalle aufgefunden wird, ist Jana entschlossen den Tod der Freundin aufzuklären – denn die offizielle Begründung eines Herzversagens schluckt sie nach einigen seltsamen Begebenheiten zuvor nicht mehr . . .
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