Der Sohn von Jessica Durlacher


Der Sohn

Meine erste Begeg­nung mit die­ser Auto­rin und nach der Lek­türe kann ich sagen – ganz sicher auch nicht meine letzte! Dur­la­cher beschreibt eine Fami­lie die in einen Stru­del von Ereig­nis­sen gerät, die diese zunächst nicht ein­ord­nen kann – und die doch zusam­men­hän­gen und deren Gründe weit in die Fami­li­en­ver­gan­gen­heit zurück­rei­chen. Beklem­mend mit vie­len Span­nungs­mo­men­ten und so packend geschrie­ben, dass ich teil­weise fast das Gefühl hatte,  einen Thril­ler zu lesen. In die­sem Fami­li­en­drama grei­fen die unter­schied­li­chen Räd­chen der Geschichte lücken­los inein­an­der über, genauso wie mich viele der sehr direk­ten, ehr­li­chen Beob­ach­tun­gen die­ser Men­schen berührt haben und ich so man­che Sätze zwei­mal las. Defi­ni­tiv ein Lesetipp!

Für den Rest des Lebens von Zeruya Shalev


Für den Rest des Lebens

Vol­ler Wucht und Ein­dring­lich­keit schil­dert Zeruya Sha­lev die Facet­ten einer Fami­lie über 3 Gene­ra­tio­nen — in einer bild­haf­ten, wun­der­vol­len Spra­che die einen berührt zurücklasst…Meine erste Sha­lev und ganz sicher nicht meine letzte! Ja, man braucht einige Tage (und Ruhe!) für das Buch, weil es wir­ken muss — die Sätze sind lang, man­ches Mal fast ohne Anfang und Ende, aber genau das ist es was für mich den Reiz des Romans aus­macht.

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Vom Ende einer Geschichte von Julian Barnes


Julian-Barnes-Vom-Ende-einer-Geschichte

Es wun­dert mich abso­lut nicht, das Bar­nes für die­sen Roman den Booker Prize bekom­men hat. Von der ers­ten Seite an war ich in der Sze­ne­rie, es ent­hüllt sich nach und nach das Gesamt­kunst­werk die­ses Romans, es ist span­nend, vol­ler Wen­dun­gen und doch so schmerz­lich nah an eige­nen Erfah­run­gen, die man mit dem Prot­ago­nis­ten teilt — wow! Hier hat für mich wirk­lich alles gepasst — die Spra­che, der Auf­bau, die Geschichte, ein­fach alles. Das Buch hat mich berührt und begeis­tert zurück­ge­las­sen und jedes­mal wenn ich dar­über rede, gerate ich ins Schwär­men und bin ziem­lich ergrif­fen. Wirk­lich, emp­feh­lens­wert, bitte kau­fen, bitte aus­lei­hen, Haupt­sa­che - lesen!

Angst von Robert Harris


Angst

Der beklem­mend aktu­elle Thril­ler von Best­sel­ler­ga­rant Robert Har­ris.
Für die Öffent­lich­keit ist er ein Unbe­kann­ter, aber in den gehei­men inne­ren Zir­keln der Super­rei­chen ist Alex Hoff­mann eine lebende Legende, ein visio­nä­rer Wis­sen­schaft­ler, der eine Soft­ware ent­wi­ckelt hat, die an den Bör­sen der Welt Mil­li­ar­den­ge­winne erzielt. Nun hat es jemand auf ihn abge­se­hen, und es beginnt für ihn eine alb­traum­hafte Zeit aus Angst und Schre­cken. Kann er die Geis­ter, die er rief, wie­der los­wer­den? Oder stürzt er unauf­halt­bar in den Abgrund und mit ihm die Finanz­märkte der Welt?

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Schattenfuchs von Sjón


Schattenfuchs

Nach eini­gen Jah­ren habe ich die­ses Buch nun noch ein­mal gele­sen und bin wie­der hin und weg. Sjón hat die Gabe mit weni­gen Wor­ten eine Welt zu erschaf­fen, aus Natur­ge­wal­ten wer­den Schön­heit und Wahr­heit.

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In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge


In Zeiten des abnehmenden Lichts

Das freut einen doch: Wenn das Buch, das man gerade mit wach­sen­der Begeis­te­rung liest (und das tue ich gerade), mit dem Deut­schen Buch­preis gekrönt wird! Man kann Eugen Ruge nur gra­tu­lie­ren: Zum Preis natür­lich, vor allem aber zu die­sem wirk­lich gro­ßen Wurf, der ihm mit die­sem Roman gelun­gen ist.

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Weiß ich, wann es Liebe ist? von Audur Ava Ólafsdóttir


Weiß ich wann es Liebe ist ?

Die Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung, die erst wach­sen muss, sich aber zu einer gro­ßen Liebe ent­wi­ckelt. Arn­l­jó­tur ist 22 Jahre alt. Er hat vor eini­gen Jah­ren seine Mut­ter ver­lo­ren, mit der er die Liebe zu Pflan­zen teilte. Seit lan­gem träumt er davon in einem alten Klos­ter­gar­ten Rosen zu züch­ten und so macht er sich mit eini­gen Rosen­stöck­lin­gen aus dem Gewächs­haus sei­ner ver­stor­be­nen Mut­ter auf und lässt sein altes Leben hin­ter sich…

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Bankster von Gudmundur Óskarsson


Bankster

Die­ses Buch hat mich von der ers­ten Seite an gefes­selt. Was ich bis­her nur aus den Nach­rich­ten oder Sach­bü­chern kannte, bekam ein Gesicht, eine Stimme. Diese 253 Sei­ten brach­ten mich den Islän­dern und ihrem Schick­sal näher und ich bin dank­bar für die­ses Wis­sen, das mir hilft, sie und ihre Situa­tion noch bes­ser zu ver­ste­hen. Takk fyrir!

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Jenseits des Meeres liegt die ganze Welt von Audur Jónsdóttir


Jenseits des Meeres

Fins­ter­nis liegt über der Welt und ver­schluckt die­ses Land, in dem man sich sie­ben Monate des Jah­res am liebs­ten mit Scho­ko­lade ernäh­ren würde, um das Hirn mit Endor­phi­nen zu erträn­ken.” Jóns­dót­tir erzählt mit einer wun­der­bar leich­ten und flie­ßen­den Spra­che, dass man die Dun­kel­heit und den Win­ter fast vergisst.

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Der Fall Collini von Ferdinand von Schirach


Der Fall Collini

Alle Anwälte soll­ten schrei­ben kön­nen: Schrift­sätze, Gut­ach­ten, Plä­do­yers. Man­che von Ihnen wech­seln sogar ins Roman­fach, so auch Fer­di­nand von Schi­rach. Der Ber­li­ner Rechts­an­walt hat bereits zwei Bände mit Erzäh­lun­gen ver­öf­fent­licht, in denen er über bewe­gende Fälle aus sei­ner Arbeit als Straf­ver­tei­di­ger berich­tet: „Ver­bre­chen“ und „Schuld“. In sei­nem  neuen Buch „Der Fall Col­lini“ hat er sich nun von sei­nen rea­len Fäl­len gelöst, aber doch eigene Erfah­run­gen ver­ar­bei­tet: Seine Arbeit als Straf­ver­tei­di­ger und die nicht unbe­deu­tende Tat­sa­che, dass sein Groß­va­ter Bal­dur von Schi­rach von 1931 bis 1941 Reichs­ju­gend­füh­rer der NSDAP war und von da an bis zum Kriegs­ende Gau­lei­ter in Wien.

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Spiegel Bestseller Belletristik (20/2012)


  1. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson
  2. Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe von Suzanne Collins
  3. Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele von Suzanne Collins
  4. Die Tribute von Panem. Flammender Zorn von Suzanne Collins
  5. Das Alphabethaus von Jussi Adler-Olsen
  6. Mein Weg zu dir von Nicholas Sparks
  7. Die Tränen der Maori-Göttin von Sarah Lark
  8. Delikatessen von Martin Walker
  9. Bretonische Verhältnisse von Jean-Luc Bannalec
  10. Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt von Dora Heldt

Spiegel Bestseller Sachbücher (20/2012)


  1. Samuel Koch. Zwei Leben von Christoph Fasel
  2. Ziemlich beste Freunde von Philippe Pozzo di Borgo
  3. Die Kunst des klaren Denkens von Rolf Dobelli
  4. Freiheit von Joachim Gauck
  5. Vom Verzehr wird abgeraten von Hans-Ulrich Grimm
  6. Selfmade von Carsten Maschmeyer
  7. Joachim Gauck von Norbert Robers
  8. Knast von Joe Bausch
  9. Interview mit dem Tod von Jürgen Domian
  10. Je oller, je doller von Bill Mockridge

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Regionale Literaturszene


Befreundete Autoren


  • Original Hanau: Der Underground-Künstler Helmut Wenske alias Chris Hyde
  • Literatur lokal: Das Literaturforum Hanau
  • Hartmut Barth-Engelbart ist der immer noch der alte Revoluzzer. Urgestein der Hanauer Szene, Lehrer, Musiker und Schriststeller.
  • Georg Klein erhielt 1999 den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau, u.a. für seinen geheimnisvollen Agentenroman "Libisdissi". Leider ist die Website des Autors derzeit nicht aktiv. Näheres gibts bei Perlentaucher.
  • Claudia Schreiber ist die Autorin von "Emmas Glück", das bei der Aktion "Hanau liest ein Buch" im Juni 2005 von besonders vielen Hanauern und Hanauerinnen gelesen wurde. Zuletzt las sie für uns aus dem satirischen "Naturführer" "Heimische Frauenarten" im Frühjahr 2010.
  • Jan Seghers (Frankfurt-Krimi) alias Matthias Altenburg (literarische Romane) las bei uns aus seinen Krimis "Ein allzu schönes Mädchen" (2004) sowie "Die Braut im Schnee" (2005). Zuletzt las er für uns aus dem vierten Krimi um Kommissar Robert Marthaler "Die Akte Rosenherz" im Frühjahr 2010 (siehe "Rückblick).
  • Matthias Fischer las im Dezember 2007 bei uns aus seinem zweiten Main-Kinzig-Krimi "Tödliche Verwandlung" sowie aus dem dritten Teil "Schlafender Drache" im Dezember 2009 (siehe "Rückblick).
  • Jutta Wilke, lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in einem gemütlichen Haus in Hanau. Ihre Geschichten schreibt sie am liebsten dort, wo bei ihr das Leben tobt - am Küchentisch. Einblicke in ihr Leben als Autorin gibt sie im eigenen Autoren-Blog Ihr Jugendbuch "Holundermond" erschien Anfang 2011! Alle Bücher von Jutta Wilke anzeigen

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