Sommerleseclub „Buchdurst“ startet auch in Hanau


Buchdurst

„Ein gutes Buch, eine gute Zeitung ist durch nichts zu ersetzen.“ Hanaus Oberbürgermeister Kaminsky nutzte den Start des Hessischen Sommerleseclubs „Buchdurst“ in der Elisabeth-Schmitz-Bibliothek der Karl-Rehbein-Schule, um einmal mehr auf Wert und Bedeutung des Lesens hinzuweisen. Zweifelsohne habe es noch nie in der Geschichte der Menschheit eine vergleichbare Fülle an Informationen gegeben. „Das bedeutet aber leider nicht zwangsläufig,

dass die Menge des in den Köpfen vorhandenen Wissens im gleichen Verhältnis gewachsen ist.“ Die Aktion, an der sich neben der Stadtbibliothek auch die Schulbibliotheken der Karl-Rehbein-Schule, der Otto-Hahn-Schule und der Lindenau-Schule beteiligen, sei ideal für begeisterte Leseratten, aber auch für solche, die das Lesen erst noch für sich entdecken wollten.

Mit einem „Bücher-Speed-Dating“, an dem neben OB Kaminsky auch Schulleiter Jürgen Scheuermann und die Leiterin der Stadtbibliothek Beate Schwartz-Simon sowie neun Schülerinnen und Schüler der Rehbein-Schule teilnahmen (s.Foto), startete der Sommerleseclub offiziell. Die Jugendlichen konnten dabei ebenso wie die erwachsenen Gäste die spannende Erfahrung machen, dass diese Art der Buchpräsentation einen ganz neuen Zugang zu ausgewählten Büchern und mitunter unerwartetes Lesevergnügen mit sich bringt.

Die Sommerlese-Aktion soll alle Kinder und Jugendlichen der Klassen 6 bis 9 ansprechen. Eine Auswahlliste präsentiert dafür die spannendsten, unterhaltsamsten und coolsten Bücher für diese Altersgruppe. Erklärtes Ziel ist es, Jugendliche „buchdurstig“ werden zu lassen. Bis zum Ferienende sollen alle TeilnehmerInnen mindestens drei Bücher lesen und benoten. Wer seine Bewertungskarte vollständig ausgefüllt abgibt, kann sowohl an der Abschlussparty als auch an einer Verlosung teilnehmen und erhält eine Urkunde. Diese Urkunde können die SchülerInnen in ihrer Schule vorzeigen, um sich die „Buchdurst“-Teilnahme im nächsten Halbjahreszeugnis vermerken lassen. Diese Form der Anerkennung wird vom Hessischen Kultusministerium ausdrücklich unterstützt.

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