Die unglaubliche Reise der Großmutter Maru auf ihrem himmelblauen Fahrrad von Gabri Ródenas


Großmutter-Maru

Der richtige Weg fällt einem nicht einfach so ein, und niemand kann einem da wirklich raten. Man spürt ihn einfach, sagte Doña Maru, bevor sie sich selbst auf den Weg macht.“ (S. 104)

Als die 90-Jährige Doña Maru erfährt, dass sie einen Enkel hat, macht sie sich sofort auf den Weg ins entfernte Veracruz – und zwar auf ihrem himmelblauen Fahrrad. Großmutter Maru ist eine weise, in sich ruhende Frau, die es gelernt hat, im Hier und Jetzt zu leben und den Augenblick zu genießen.„Ein grünes, Blatt, das Geräusch des Regens, der auf die Erde fällt, der Duft des Grases. Das Lächeln eines geliebten Menschen. All das, was man sah, roch, in sich aufnahm wie zum ersten Mal. […] Das war für Doña Maru das wahre Leben, und nichts anderes. Das Unsagbare.“ (S. 104-105)

Ich mochte das kleine und feine Büchlein um Großmutter Maru, die auf ihrem Weg so vielen Menschen begegnet und diese Begegnungen zu etwas Besonderem macht. Die Geschichte ist philosophisch angehaucht und letztendlich eine Reise zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben: Liebe. Liebe für sich und für andere. Ich musste beim Lesen immer auch ein wenig an „Die souveräne Leserin“ denken, das ebenfalls voller weiser Begebenheiten ist und an sich eine wenig spektakuläre Handlung enthält. „Die unglaubliche Reise der Großmutter Maru auf ihrem himmelblauen Fahrrad“ ist meiner Meinung nach die perfekte Sonntagslektüre: leichtlesig, liebenswert und lebensklug!

Christine bloggt auf “Gibt’s doch gar nicht” über Bücher und kunterbuntes Glücksgedöns

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