Hanau sucht wieder ein Buch


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Startschuss für “Hanau liest ein Buch” 2020: „Emmas Glück“, „Gut gegen Nordwind“, „Angerichtet“ oder auch „Glückskind“ – die Bücher haben alle eines gemeinsam: sie standen im Mittelpunkt des alle zwei Jahre stattfindenden Lesefestes. Schon sieben Mal haben VorleserInnen auf so unterschiedlichen Plätzen wie dem Sprungturm im Heinrich-Fischer-Bad, im Bus der Hanauer Straßenbahn, vor dem Brüder-Grimm-Denkmal oder im Fronhof hinter dem historischen Kanzleigebäude den ausgewählten Titel vor Publikum präsentiert. Im nächsten Jahr . . .

ist es wieder soweit: Die Stadtbibliothek wird vom 17. bis 25. September zum achten Mal das große Lesefest organisieren. Wichtigste Frage auf dem Weg dorthin ist jetzt: Welches Buch wird im Mittelpunkt stehen? Vorschläge nimmt die Stadtbibliothek ab sofort unter stadtbibliothek@hanau.de entgegen.
„Gesucht wird ein Roman aus der Feder einer deutschsprachigen Autorin oder eines Autors mit einem diskussionswürdigen Thema, der viele unterschiedliche Menschen begeistern kann“, erläutert Oberbürgermeister Claus Kaminsky als Schirmherr der Aktion die Kriterien, nach denen die Auswahl getroffen wird. „Das Buch soll gut geschrieben und unterhaltsam zu lesen sein, damit möglichst viele Menschen angesprochen werden.“ Krimis, Fantasy-, Mystery, Science-Fiction oder historischer Roman eigneten sich daher nicht so gut, da sie nicht für alle Leserschichten geeignet seien.
Die Leiterin des Kulturforums, Beate Schwartz-Simon, ergänzt, dass es wünschenswert sei, wenn das Buch mehrere Generationen anspreche. Sie hofft nach eigenen Worten auf eine ähnlich gute Resonanz wie beim letzten Mal, als unter allen Einsendungen der Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ von Susann Pásztor ausgewählt wurde.

Vorschläge können bis zum 16. November 2019 entweder in der Stadtbibliothek an der Pinnwand am Blauen Kabinett platziert werden oder per Email an stadtbibliothek@hanau.de gesandt oder auf  kulturforum.de online eingegeben werden. „Die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek nehmen Buchtipps aber natürlich auch gern persönlich entgegen“, ermuntert Schwartz-Simon alle Bücherfreunde, ihren eigenen Favoriten vorzuschlagen. Die endgültige Entscheidung wird von einem Gremium getroffen, dem neben der Stadtbibliothek auch der Buchladen am Freiheitsplatz und die Buchhandlung „Bücher bei Dausien“ angehören.

„2020 möchten wir die Leserinnen und Leser sowie Institutionen und Schulen möglichst früh in die Planung einbeziehen“, erläutert die Leiterin des Kulturforums. „Das ausgewählte Buch sollte deshalb schon im November feststehen, so dass mehr Zeit für die Entwicklung kreativer Ideen rund um das Vorlesen bleibt.“

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