Vor Rehen wird gewarnt von Vicky Baum


Vicky Baum

Das ist mal wieder eine herrlich böse Geschichte: Eine Frau weiß, was sie will und schreckt vor keinem Mittel zurück, um an ihr Ziel zu gelangen. Dabei scheint Ann Ambros kein Wässerchen trüben zu können. Die etwas zerbrechlich wirkende, bezaubernde alte Dame ist die Liebenswürdigkeit in Person. Jedenfalls lernt man sie am Anfang des Romans so kennen. Denn so fängt die Geschichte an:

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New York Ghost von Ling Ma


Ling Ma

Für mich ist „New York Ghost“ von Ling Ma DIE Entdeckung aus den Programmen der unabhängigen Verlage in diesem Frühjahr. Candace Chen arbeitet in New York City für einen Verlagsdienstleister. In ihren Zuständigkeitsbereich fällt die Organisation der Herstellung von zielgruppenorientierten Bibeln, ein etwas langweiliger Job, den sie mit einer gewissen Akribie ausfüllt, obwohl er ihr nichts bedeutet. Ihre eigentliche Leidenschaft gilt der Fotografie, die sie auf den Straßen New Yorks auslebt und anonym auf ihrem Blog New York Ghost postet.

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Moosflüstern von Joachim B. Schmidt


Joachim B. Schmidt

Nachdem ich ein so begeisterter Leser des neuen Romans „Kalmann“ von Joachim B. Schmidt war, habe ich mal geschaut, was es von dem Schweizer Autor denn noch zu lesen gibt. Und bin auf „Moosflüstern“ gestoßen, das mich auch wieder sofort in seinen Bann gezogen hat. Wie schon „Kalmann“ spielt auch dieser 2017 erschienene Roman zum großen Teil auf Island, wo Joachim B. Schmidt seit vielen Jahren lebt.

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Valerie Fritsch erhält den Brüder-Grimm-Preis für Literatur der Stadt Hanau 2020


Valerie Fritsch

Mit dem Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau 2020 wird Valerie Fritsch für ihren Roman „Herzklappen von Johnson & Johnson“ ausgezeichnet. Die Jury votierte einstimmig für das im Suhrkamp Verlag erschienene Buch. Der Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, wird vom Hanauer OB Claus Kaminsky am Freitag, 20. November 2020, 20 Uhr, im Kulturforum Hanau verliehen, selbstverständlich corona-konform.

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Die unglaubliche Reise der Großmutter Maru auf ihrem himmelblauen Fahrrad von Gabri Ródenas


Großmutter-Maru

Der richtige Weg fällt einem nicht einfach so ein, und niemand kann einem da wirklich raten. Man spürt ihn einfach, sagte Doña Maru, bevor sie sich selbst auf den Weg macht.“ (S. 104)

Als die 90-Jährige Doña Maru erfährt, dass sie einen Enkel hat, macht sie sich sofort auf den Weg ins entfernte Veracruz – und zwar auf ihrem himmelblauen Fahrrad. Großmutter Maru ist eine weise, in sich ruhende Frau, die es gelernt hat, im Hier und Jetzt zu leben und den Augenblick zu genießen.„Ein grünes, Blatt, das Geräusch des Regens, der auf die Erde fällt, der Duft des Grases. Das Lächeln eines geliebten Menschen. All das, was man sah, roch, in sich aufnahm wie zum ersten Mal. […] Das war für Doña Maru das wahre Leben, und nichts anderes. Das Unsagbare.“ (S. 104-105)

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Writers & Lovers von Lily King


Writers-Lovers-Lily-King

Wie der Titel schon ahnen lässt, dreht es sich in diesem Roman um das Schreiben und schon beim Vorwort hatte Lily King mich am Haken. Dies ist ein Roman, gewidmet all jenen, die schreiben. Die daran verzweifeln, die sich durchbeißen, die nicht aufgeben, die die Einsamkeit aushalten, die es manchmal mit sich bringt.

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Zugvögel von Charlotte McConaghy


Zugvögel-Charlotte-McConaghy

Franny und Ennis, zwei Menschen in der Zukunft, die meisten Tiere sind bereits ausgestorben. Es gibt noch Nutztiere und hier und da einzelne Exemplare seltener Tierarten. Der letzte Wolf starb in Gefangenschaft.
„Die Tier sterben. Bald sind wir hier ganz allein.“ So fängt der Roman „Zugvögel“ der australischen Autorin Charlotte McConaghy an. Ein unerhörter Einstieg. Beim Lesen beschleicht einen schnell der mulmige Verdacht, dass diese Zukunft möglicherweise nicht allzu fern ist.

Aber noch gibt es sie, die Küstenseeschwalben, kleine Vögel mit großer Ausdauer. Franny liebt diese Tiere, und ihr wildester Traum ist es, ihrem vermutlich letzten Zug in die Antarktis zu folgen.

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Kalmann von Joachim B. Schmidt


Joachim B. Schmidt

Es gibt Bücher, da weiß man schon auf den ersten zwei Seiten „Ja, das ist es!“ Man ist sofort drinnen in dieser Welt und freut sich auf die all die kommenden Seiten. So ging es mir mit „Kalmann“, dem neuen Buch des Schweizer Schriftstelles Joachim B. Schmidt. Der Autor lebt in Island und hier spielt auch dieser Roman. Und zwar in Raufahrhövn, einem 200-Seelen-Ort im nördlichsten Zipfel des Landes. Der Held ist Kalmann, . . .

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Fräulein Nettes kurzer Sommer von Karen Duve


Fraeulein-Nettes-kurzer-Sommer-Duve

Duves hinreißender Roman über die junge Annette von Droste-Hülshoff ist mehr als eine Zeitreise, in der man das Rattern der Kutschräder und das Klappern von Pferdehufen hört und ganz nebenbei den Grimms und Heinrich Heine begegnet. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich mit Witz und Unerschrockenheit gegen die damals herrschenden Konverntionen stellt. Ein wahres Lieblingsbuch mit allem was das Herz begehrt, mit authentischer Geschichte, Schmunzelei, Liebe und herzzerreißendem Drama.

Pandatage von James Gould-Bourn


James Gould-Bourn

Danny Maloony, ein sympathischer Antiheld, hat es schwer seit dem Tod seiner Frau: Sein Sohn Will ist seit dem Verlust der geliebten Mutter verstummt, Danny verliert seinen Job und als auch noch der Wohnungsverlust droht, kauft er sich kurzerhand vom letzten Geld ein schäbiges Pandakostüm. Der neugeborene Strassenkünstler macht sich vor allem natürlich erstmal ziemlich lächerlich. Als er eines Tages,

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