Draußen feiern die Leute von Sven Pfizenmaier


Cover_Draussen feiern die Leute

In der Nähe von Hannover bereitet sich ein ganzes Dorf auf das alljährliche Zwiebelfest vor und auf rätselhafte Weise verschwinden Menschen spurlos. Im Fokus stehen die einheimischen Jugendlichen, die zum Teil ganz besondere Nöte haben. Valerie muss solange schlafen bis ihr Traum zu Ende geträumt ist, manchmal wochenlang.

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Hintergrund für Liebe von Helen Wolff – Unsere Empfehlung auf hr2 am Freitag, den 27.05.2022


Helen Wolff

Ein großer Lesegenuss! Wir sind begeistert von Helen Wolff und ihrem autobiographischen Roman „Hintergrund für Liebe“, in dem sie vom Finden der Ruhe in sich selbst, von der Rückkehr zur Einfachheit und vom Beginn einer großen Liebe vor dem Hintergrund der politischen Unruhen in Deutschland zu Beginn der 1930er Jahre berichtet. Und nicht zuletzt davon, wie sie sich von dem Lebemann und ihrem Geliebten, dem Verleger Kurt Wolff emanzipiert. Unsere Kollegin Anja kann gar nicht genug davon kriegen und hat bei hr2 am Morgen ausführlich von ihrem und unserem Tipp für den Sommer berichtet! Hier kann der Beitrag nachgehört werden.

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Offene See von Benjamin Myers


Die Sprache des Buches ist überwältigend schön. Die Worte und Sätze werden zu lebendigen Bildern und hauchen den Figuren Leben ein. Fast hat man das Gefühl selbst durch satte Wiesen zu streifen und das Meer im Hintergrund zu hören. Die detaillierte Erzählung ist hier nicht langatmig, sondern macht den Charme des Buches aus.

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Herkunft von Saša Stanišić


Herkunft von Sasa Stanisic

In „Herkunft“ erzählt der Autor seinen Lebensweg in kleinen Episoden, Kindheit, Heranwachsen, Krieg im ehemaligen Jugoslawien, die Flucht und das Leben danach in Deutschland. Dreh – und Angelpunkt ist seine Großmutter und am Ende des Buches wird erst deutlich, dass eigentlich eine Geschichte in der Geschichte erzählt wird – der lange Abschied von seiner Großmutter.
Trotz der ernsten Themen, die behandelt werden, hat das Buch durch den Schreibstil eine gewisse Leichtigkeit. Schwierig wird das Buch durch das Spiel zwischen Wahrheit und Fiktion und dem Einflechten von Methapern und märchenhaft anmutenden Episoden. Als Leser kann man nie wirklich sicher sein, ob es sich nun um eine wirkliche Erinnerung handelt.
Das Buch braucht Zeit und Muße zum Lesen. Ich finde es lesenswert, werde es allerdings kein zweites Mal lesen.

Die Wut, die bleibt von Mareike Fallwickl


Heute erscheint „Die Wut, die bleibt“, ein Buch auf dessen Erscheinungsdatum wir seit Wochen hinfiebern. Denn der dritte Roman von Mareike Fallwickl hat uns schlicht umgehauen: „Drei Frauen: Die eine entzieht sich dem, was das Leben einer Mutter zumutet. Die anderen beiden, die Tochter und die beste Freundin, müssen Wege finden, diese Lücke zu schließen. Ihre Schicksale verweben sich in diesem bewegenden und kämpferischen Roman darüber, was es heißt, in unserer Gesellschaft Frau zu sein.

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Die Schönheit von Baltschik ist keine heitere von Antonia Bontscheva


Die Schönheit von Baltschik ist keine heitere

„Die Schönheit von Baltschik ist keine heitere“ hat es vom Schlag weg auf meine Liste der besten Bücher des vergangenen Jahres gebracht. Wie kam das?
Eine junge Frau zieht mit Mann und Tochter in den 90er Jahren nach Bremen, wo sie versucht, sich mit ihrer kleinen Familie ein neues Leben aufzubauen. Als ihr Vater unvermittelt stirbt, reist sie zurück in ihre Heimatstadt Baltschik, und versucht dort zu verstehen, …

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Alte Sorten von Ewald Arenz


Ewald Arenz

Bevor ich den Klappentext gelesen habe, ist mir die tolle Haptik des Einbandes (Taschenbuch) aufgefallen. Der Klappentext ist nahe am Buch, eine Geschichte zwischen zwei Frauen, die sich annähern, entfremden, verlieren und dann in einem fast dramatischen Finale wiederfinden. Ich fand das Buch gut zu lesen. Eine schöne Geschichte auch wenn einige Stereotypen bedient werden, einige Fragen offen bleiben und das Ende fast …

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Tell von Joachim B. Schmidt


Joachim B. Schmidt

Trotz Pandemie konnten wir im letzten Jahr eine Herzensveranstaltung live und im Buchladen stattfinden durchführen: Der Schweizer-isländische Autor Joachim B. Schmidt war bei uns zu Besuch und stellte sein Buch „Kalmann“ vor. Nach diesem tollen vierten Island-Roman präsentiert der Autor nun ein gänzlich anderes Thema, nämlich die Schweizer Geschichte. „Tell“, so der knappe wie unzweideutige Titel des Romans . . .

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Hanau liest „Die Nachricht“ von Doris Knecht – Anlesen am 17.02.2022


Schon sind zwei Jahre um und es heißt wieder „Hanau liest ein Buch„! Von der Jury ausgewählt wurde der spannende Roman „Die Nachricht“ von Doris Knecht. Wie schon die früheren Romane der österreichischen Autorin ist „Die Nachricht“ ein psychologisch fein gesponnenes Buch über Liebe, Familie, Beziehungen – das Leben halt. Die Protagonistin Ruth hat vor vier Jahren ihren Mann verloren und die Kinder verlassen so langsam das Haus. Keine leichte Situation. Aber Ruth beginnt gerade, sich mit dem Alleinsein zu arrangieren, als sie plötzlich auf facebook schlimme Hassnachrichten bekommt, von einer Person, die offensichtlich sehr genau über sie und ihre frühere Ehe informiert zu sein scheint. Sie schwankt zwischen Erstaunen, Angst und Ignorieren. Spätestens, als auch Freundinnen und Gechäftspartner böse Mails über Ruth erhalten, kann sie dem Angriff nicht mehr ausweichen. Spannend wie ein Krimi, psychologisch glaubhaft gestrickt und dabei ein aktuelles Thema unserer Zeit behandelnd: Das ist das Buch, das im September wieder an vielen Stellen der Stadt gelesen werden wird.

Doris Knecht Hanau liest ein BuchDie Aktion beginnt wie immer mit dem „Anlesen„, bei dem die Autorin anwesend sein wird, pandemiebedingt zumindest online. Es findet am 17. Februar um 19.30 Uhr im Kulturforum Hanau statt (Stadtbibliothek). Die eigentliche Aktionswoche geht vom 23. bis zum 30. September 2022. Nähere Infos gibt’s auf der Seite der Stadtbibliothek Hanau. Oder hier im Flyer.

Junge mit schwarzen Hahn von Stefanie vor Schulte


Stefanie vor Schulte

Dieses Buch ist wirklich ein fulminantes Debüt! Angesiedelt in einer nicht genannten Zeit, die man am ehesten im dreißigjährigen Krieg verorten würde. Der elfjährige Martin ist ein ganz besonderer Junge. Er ist klug, mitfühlend und sanft, anders als die meisten seiner dörflichen Zeitgenossen, die auf ihre tumbe Art nur nach plumpem Spaß und eigenem Vorteil trachten.

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